Modul 4 von 5
In Bearbeitung

4 | Was macht deinen eigenen Stil aus?


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Beispiele von Gudrun:

  • Matt Willey: sein Stil ist geprägt von Fotos, gerne in schwarzweiß, wenigen klaren, leuchtenden Farben, große Negativräume und Freiflächen. Satzspiegel, Raster und Achsen spielen eine wichtige Rolle. Trotzdem bewirken Anschnitte, gedrehte Texte, Transparenzen und starke Kontraste, dass das Design spannend und interessant ist.
  • Lisa Congdon: besticht durch ihren farbenfrohen, handgemachten Stil, der mich immer an Stempel oder Siebdruck erinnert. Hier ist nichts gerade und perspektivisch richtig. Schriften, Formen oder Bilder sind freihandgezeichnet und bestechen durch die vielen Muster und Wiederholungen. Die einzelnen Formen an sich sind einfarbig und ohne Verläufe.
  • David Carson: hat den Grunge ins Design gebracht und begeistert mich durch seinen auffälligen und freien Umgang mit Schrift, Foto, Grafik, Form, Farbe und Raumaufteilung. Typografie und Lesbarkeit sind hier ganz neugedacht und brechen mit allen Sehgewohnheiten.
  • Louise Fili: Die Liebe zur Typografie und zum glamourösen Stil der 1. Hälfte des 20 Jahrhundert sieht man bei ihrsofort. Vintage Schriften, ein symmetrischer Aufbau, grafische, sich wiederholende Formen und satte, volle Farben zeichnen ihre Arbeiten aus.
  • Anthony Burrill: hat ebenfalls eine große Vorliebe für die Typografie – von filigraner Eleganz ist jedoch nichts zu sehen. Laut, blockig, mit harten Kontrasten und mit größmöglichem Kontrast – in der Farbe und Form –sind Burrills Designs.
  • Dana Tanamachi: Kleinteilig, detailreich und mit dieser Erinnerung an alten japanischen Holzschnitte oder fast schon Mandalas. Dabei kombiniert sie diese ursprüngliche Ästhetik mit modernen Motiven und erzeugt so einen spannenden Kontrast. Die Hintergründe sind neutral (gerne Schwarz), sodass die Grafiken besonders gut zur Geltung kommen. Satte, reine Farben kommen ohne Verläufe oder Übergänge zum Einsatz.

Aufgaben & Material

Finde die Muster und Gemeinsamkeiten zu deinen Vorbildern

  1. Lade dir das Arbeitsblatt „Muster und Gemeinsamkeiten“ zur Lektion herunter
  2. Finde deine Vorbilder und welche Merkmale ihre Arbeiten auszeichnet
  3. Vergleiche deine gesamten Designs und Arbeiten in den Skizzenbüchern, um deine eigenen Muster zu erkennen.
  4. Du brauchst Feedback oder eine 2. Meinung zu deinen Ergebnissen? Dann frag gerne nach.
  5. Teile deine Muster und Gemeinsamkeiten mit uns in Slack im Channel #design-your-marketing.

Viel Spaß


Zusätzliche Tipps, Links und Infos

„Steal like an artist“ von Austin Kleon  als Video (TED Talk) oder als Buch auf deutsch (Alles nur geklaut*)
// Dieses Video ist für dich, wenn du noch ein paar gute Argumente brauchst, um dich zum „Klauen“ bei anderen Kreativen zu motivieren.

„Design and discovery“ von David Carson als Video (TED Talk)
// Gutes Design ist eine niemals endende Suche. Und sie macht Spaß. Vor allem, wenn David Carson uns mitnimmt und seine Sicht auf die Welt teilt.

„How I became 100 artists“ von Shea Hembrey als Video (TED Talk)
// Kann man sich in die Gedankenwelt von 100 unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten hineinversetzen? Und dann noch ganz verschiedene Arbeiten für so viele Künstler gestalten? Ja, zumindest wenn man Shea Hembrey heißt. Wie das geht und warum er das gemacht hat, kannst du dir im Video angucken.